
Am 24. Oktober 2009 wurde der VEREIN SPERRE TRIN gegründet. Ziel des Vereins ist es, die Anlagen der Sperrstelle Trin zu erhalten und für Besucher zugänglich zu machen.
Der Verein versteht sich als Botschafter der Schweizer Geschichte und als Bildungsinstitution.
Hier soll Geschichte für jedermann vermittelt und erlebbar gemacht werden – für Besucher und für Schulklassen. Unsere Besucher verlassen nach der geführten Besichtigung unser Museum erstaunt, begeistert und sicher auch etwas ehrfürchtig über das, was unsere Vorfahren beim Bau der Anlagen und all die Soldaten während ihrem Dienst für das Vaterland geleistet haben.
Mit der Kirchenburg aus der prähistorischer Zeit, sowie im Früh- und Hochmittelalter, den Anlagen aus dem 2. Weltkrieg und einer modernen Anlage aus dem kalten Krieg, können wir auf engstem Raum die ganze Geschichte der Schweizer Befestigungen abdecken. Dies ist sicher einmalig in der Schweiz. Investiert wurde in den Wiederaufbau der Werkseilbahn und das Ausrüsten des Bunker Laseaz in den Originalzustand.
Die Sperrstelle Trin ist eine Sperre von nationaler Bedeutung. Dies wurde im Inventar für Kampf- und Führungsbauten (ADAB) des VBS so definiert. Das ADAB Inventar wurde von verschiedenen Fachleuten der Denkmalpflege, der Natur- und Heimatschutzkommission und Architekten erstellt.
Ein Kultur Depot soll hinter dem Bunker Porclis West entstehen. Unterirdisch, durch ein Einfahrtstor auch im Winter erreichbar.Aufgeteilt in zwei Räume. Einer als Lager, zur sicheren Lagerung von Kulturgütern. Dies zur Zwischenlagerung von Sonderausstellungen oder sonstigem Material das nicht ausgestellt wird. Zum anderen einen Werkstattraum, dort können Renovationen und Unterhaltsarbeiten an Kulturgütern ausgeführt werden.
Die Oscar Fritschi-Stiftung unterstützt den Bau des Kultur Depots.